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Traumwetter bei Test in Most

Traumwetter bei Test in Most

16. April 2019Most - Das hätten die zwölf Truckracer und die eine Truckracerin bei ihrer Ankunft im tschechischen Most nicht unbedingt erwartet, herrlichstes Frühsommerwetter an den ersten beiden Testtagen auf dem hiesigen Autodrom. Die meisten Teams waren ja bereits am Samstagabend gekommen, hatten ihr Equipement schon ausgepackt und ihre Zelte aufgebaut. Da jedoch am Wochenende in Most noch ein Event mit Klassik-Autos und -Motorrädern stattfand, war der Bereich des Fahrerlagers belegt, der den Teams der FIA European Truck Racing Championship jeweils bei den Rennen im Sommer zugeteilt wird. So stellte man sich kurzerhand im hinteren Teil des Paddocks in einer langen Reihe auf.
Nachdem es dann nun den ganzen Sonntag mal mehr, mal weniger intensiv geregnet hatte, überraschte der Montag mit Sonne pur. Abends und nachts war es zwar sehr kalt, nur wenige Grad über dem Gefrierpunkt, doch wenn dann die Sonne rauskam, wurde es recht angenehm, nachmittags zeigte das Thermometer gar fünfzehn, sechzehn Grad – im Schatten. In der Sonne musste man aufpassen, sich keinen Sonnenbrand einzufangen.
Solch phantastische Rahmenbedingungen wirkten sich natürlich auch positiv auf die Stimmung aus, selbst wenn nicht immer alles optimal lief.
Andererseits – so war der allgemeine Tenor – sind solche Testtage ja schließlich dazu da, Unstimmigkeiten zu erkennen und Fehler auszumerzen.
Am heutigen Dienstag – so schien es manchmal – hatten dann gelegentlich eh PR-Fotos und -Videos für die Sponsoren Vorrang.
Dennoch aus den vielen zurückgelegten Runden stehen riesige Datenmengen zur Verfügung, diese müssen nun am Abend analysiert und die Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden, bevor es morgen noch einmal in die Vollen geht.
Erst danach wird Bilanz gezogen.