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Der Freitag in Zolder

Der Freitag in Zolder

12. September 2008Zolder - Nach einem phantastischen Donnerstag mit viel Sonne und Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke holte die Truckracer heute die harte Wirklichkeit wieder ein: Bis zum späten Nachmittag regnete es durch, und über 16 Grad ging es kaum hinaus. Die, die für ihren RaceTruck ein Service-Zelt haben, focht das nur wenig an, andere versuchten sich mit großen Sonnen-Schirmen gegen den Dauerregen zu schützen. Trotz der eher eisigen Temperaturen merkte man aber die Spannung bei den Piloten und den Teams. Den ganzen Tag so einfach da herumzuhocken, dazu hatte eigentlich keiner die richtige Ruhe. Also ging man mal hierhin, mal dorthin, vielleicht hoffte der eine oder andere ja noch etwas bei der Konkurrenz abgucken zu können. Viele hätten jedenfalls begrüßt, wenn schon heute die Freien Trainings gefahren worden wären.
Nachdem David Patalacci entgegen der Vorankündigung nun doch nach Zolder gekommen und Xavier Mariezcurrena nach seinem Schulterbruch von Nogaro wieder einsatzbereit ist, tritt erstmals wieder die komplette FIA-Riege an. Insgesamt ist die Strecke von Zolder für 30 Trucks zugelassen, es wäre also noch Platz für ein paar Gastfahrer. Dennoch ist Erwin Klein Nagelvoort der einzig gemeldete Race-by-Race-Pilot.
Gegen Abend zeigte sich der Himmel nun etwas freundlicher, und alle hoffen, dass sich die Wetterfrösche ja vielleicht doch geirrt haben - und es während des restlichen Wochenendes so bleibt.