Freitag, 30.09.2016 | Deutsch | English
Jarama Vorbericht

In der FIA European Truck Racing Championship kann man an einem Rennwochenende im Idealfall 60 Punkte einfahren. Zwei Läufe – jetzt auf dem Circuito del Jarama bei Madrid und eine Woche später auf dem Circuit Bugatti in Le Mans – stehen noch aus, das wären also 120 Zähler – wenn jemand alle acht Rennen gewinnt. Seit der Einführung der umgekehrten Startreihenfolge – Reversed Grid – im zweiten Tagesrennen ist das aber eher die große Ausnahme.
Aber dennoch ist durch die 35 Punkte, die Jochen Hahn derzeit im Gesamtklassement mehr hat als sein schärfster – und letztendlich auch einziger – Rivale, Adam Lacko, der Titelkampf noch längst nicht entschieden...

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Zolder Drumherum

Zolder Drumherum

War das schon eine Vorentscheidung im Titelkampf der FIA European Truck Racing Championship, als der Buggyra Freightliner des Tschechen Adam Lacko auf dem Circuit Zolder im ersten Sonntagsrennen, also in dem mit der doppelten Punktzahl, in Führung liegend mit Motorenproblemen ausschied?
In der Runde zuvor konnte man es schon hören, der Gyrtech-Motor klang nicht mehr gesund, und dann blieb der Buggyra auch schon stehen.
Lackos ärgster Konkurrent in der Meisterschaft, Jochen Hahn, gewann das Rennen beinahe kampflos, holte sich 20 Punkte und hatte mit einemmal 36 Zähler Vorsprung.
Das Podium war anschließend denn auch ganz in Hahn-Hand...

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Der Sonntag in Zolder Teil 3 – Sieg mit viel Wut im Bauch für Lacko

Der Sonntag in Zolder Teil 3 – Sieg mit viel Wut im Bauch für Lacko

Lackos Ausfall im ersten Tagesrennen war durch einen defekten Injektor verursacht worden, im Nachhinein war also der eigentliche Schaden schnell repariert, die sicher geglaubten 20 Punkte waren aber futsch. Vor insgesamt 15.000 Zuschauern ging der Tscheche also mit einer enormen Wut im Bauch ins letzte Rennen – ganz vom Ende des Feldes.
André Kursim dagegen wird über seine erste Pole alles andere als wütend gewesen sein, aber er war extrem angespannt und sicherlich auch ziemlich nervös. Sascha Lenz war kaum nervös, allerdings hatte er in solchen Situationen, das Renngeschehen von der Spitze angehen zu müssen, schon etwas Erfahrung.
Doch bevor es überhaupt losging, herrschte bereits große Aufregung in der Startaufstellung, bei Schwabentruck. An Körbers Iveco wurde noch kräftig gearbeitet, der Pilot lenkte im Stand hin und her, und die Mechaniker schraubten hektisch an der Vorderachse...

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