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Der Samstag am Hungaroring Teil 2 - Klarer Sieg für Lenz

Der Samstag am Hungaroring Teil 2 - Klarer Sieg für Lenz

12. Juni 2021Hungaroring - Der Start zum ersten Rennen der Saison war gut und sauber, sieht man mal von einer Rangelei im hinteren Mittelfeld ab. Die sollte aber noch Folgen. An der Spitze machte Kiss aber gleich klar, wer hier den Ton angibt und verwies Lenz auf den zweiten Rang. Hahn war in der ersten Kurve gleich nach dem Start nach einer Berührung mit Lackos Buggyra etwas weit hinaus getragen worden. Das hatte Lacko sofort genutzt, um dem Iveco-Piloten die dritte Position abzujagen. Das erste Drittel des Rennens war noch nicht vorüber, da wurde es plötzlich sehr lebhaft. Hahn konnte die dritte Position wieder zurückerobern.
Dann aber stießen alle ungarischen Truckracing-Fans einen tiefen Seufzer aus, der rote MAN mit der Nummer 41, der RaceTruck von Norbert Kiss, fuhr die Boxengasse an. Ein technischer Defekt, wahrscheinlich ein defekter Schlauch. Wenig später rollte auch der Iveco von Kursim langsam in der Boxengasse aus, wohl eine Folge der Kollisionen in der ersten Runde.
Während die Verfolger Hahn und Lacko sich kebelten, hatten sie eine Menge Zeit auf das Spitzenduo eingebüßt, das kam Lenz nun zugute. Nun niemand mehr hinter und auch niemand vor sich, konnte sich der MAN-Pilot sein Rennen gestalten wie er wollte. Mit rund 10 Sekunden Vorsprung passierte der Deutsche schließlich die Ziellinie vor Hahn und Lacko, gefolgt von Albacete, Halm, Anderson, Faas, Brereton, Reinert und Calvet, wobei die letzten Vier bei der Zieldurchfahrt gerade mal zwei Sekunden auseinander lag.
Später bekam Brereton noch eine Zeit-Strafe aufgebrummt. Dadurch rutschte der Engländer auf den 10. Platz ab, Reinert und Calvet rückten um eine Position nach vorn. Für Reinert hieß das nun 8. Platz und für das Folgerennen mit der umgekehrten Startreihenfolge die Pole-Position.
Den Goodyear-Cup gewann Anderson vor Faas und Brereton
„Löwenpower“ (Anderson / Lenz) gewann in der Teammeisterschaft vor „Die Bullen von Iveco“ (Hahn / Steffi Halm) und „Buggyra Racing“ (Calvet / Lacko).

Impressionen:

Der Samstag am Hungaroring Teil 2 - Klarer Sieg für Lenz
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