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Der Samstag am Hungaroring Teil 1 - Lacko holt sich überlegen die Pole

Der Samstag am Hungaroring Teil 1 - Lacko holt sich überlegen die Pole

17. Oktober 2020Beim morgendlichen WarmUp regnete es noch relativ kräftig – und es war fürchterlich kalt, so im einstelligen Celsiusbereich, gefühlt aber am Gefrierpunkt. Die Zeiten lagen jenseits von Gut und Böse, das Durchschnittstempo lag um 15 km/h und mehr unter dem des letzten Jahres. Wie schon in den Freien Trainings am Vortag unter ähnlichen äußeren Bedingungen gab der Tscheche Adam Lacko (Buggyra Freightliner) wieder den Takt vor. Allerdings gilt er auch als ausgesprochener Regenspezialist, über 2:37,856 kam aber auch Lacko nicht hinaus.
Als es dann erstmals etwas ernster wurde, hatte der Regen nachgelassen. Aber wirklich ernst wurde es für die Topleute ja nun nicht, denn eigentlich musste man sich ja nur für die Top-Ten qualifizieren – bei nur elf Trucks am Start im Prinzip ja kein besonders schwieriges Unterfangen.
Lacko fuhr letztendlich mit 2:36,817 die bisher schnellste Zeit des Tages und rund eine Sekunde schneller als im WarmUp. Der Spanier Antonio Albacete (MAN) war rund eine Sekunde langsamer. So fuhr Lacko schon relativ früh wieder in die Box, zumal nun auch wieder einige Tropfen vom Himmel fielen. Andere blieben zwar noch die eine oder andere Runde auf der Piste, etwas verbessern konnte sich allerdings nur noch die Iveco-Pilotin Steffi Halm (GER).
So hieß am Ende die Top-Ten für die SuperPole, Lacko vor Albacete, MAN-Pilot Anthony Janiec (FRA), dem Deutschen Jochen Hahn (Iveco), MAN-Pilot Norbert Kiss (HUN), dem tankpool24-Scania mit Steffen Faas (GER), Steffi Halm, dem Franzosen Teó Calvet (Buggyra Freightliner) sowie den beiden MAN-Piloten Clemens Hecker (GER) und Luis Recuenco (ESP).
Pünktlich zur SuperPole legte der Regen noch einmal zu, doch nun ging es ja wirklich um Wurst, um die Startaufstellung für das erste Rennen. Wer bisher gepokert haben sollte, musste nun Farbe bekennen.
Lacko legte mit 2:37,262 die erste Bestzeit hin, und die sollte ihm am Ende die Pole bringen. Janiecs Bestzeit wurde erst einmal wegen Überfahrens der Track Limits gestrichen. Allerdings schaffte es der Franzose dann doch noch auf den 2. Startplatz – mit einer Sekunde Abstand zu Lacko.
In einem wahren Gewaltakt brachte Hahn seinen Iveco noch im letzten Moment auf den 3. Startplatz. Hinter diesen Dreien lautete die weitere Startreihenfolge Albacete, Kiss, Faas, Calvet, Steffi Halm, Recuenco und Hecker.