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Der Freitag in Most

Der Freitag in Most

28. August 2020Es ist im Moment doch schon alles erheblich anders, als alle Beteiligten der FIA European Truck Racing Championship es gewohnt sind. Statt der extrem herzlichen Familien-Atmosphäre herrscht jetzt manchmal eher so eine leichte Unsicherheit – was darf man, was darf man nicht. Denn niemand kann die kompletten 21 Seiten der Covid-19-Verhaltensvorschriften auswendig im Kopf haben, gleichzeitig sind alle Beteiligten aber natürlich an einer möglichst sicheren Veranstaltung interessiert.
Innerhalb der Truckracing-Paddocks ist das gegenseitige Besuchen der einzelnen Zelte nicht gestattet, alle Teilnehmer sind streng voneinander getrennt. Somit wird es voraussichtlich auch weit weniger Photos aus den Zelten geben als von früheren Events – und wenn, dann nur solche vom Gang aus.
Umso mehr konzentrierten wir uns heute auf Bilder von der Strecke, wobei hier zwischenzeitlich in Most die Anzahl der Photoposition auch etwas eingeschränkter ist. Das hat aber nichts mit Corona zu tun. Tatsächlich werden an der Rennstrecke umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt und die extrem stabilen sog. FIA-Fang-Zäune an höchst exponierten Stellen angebracht – wie an vielen anderen internationalen Rennstrecken auch.
In diese Maschendrahtzäune wurden zusätzlich verstärkte „Löcher“ für die Photographen geschnitten, allerdings nicht an allen Stellen.
Heute, am reinen Trainingstag, fiel das allerdings noch nicht weiter ins Gewicht, man fand immer noch überall ein freies Photo-Plätzchen.
Bei (noch) hervorragenden Wetter- und Pisten-Bedingungen gab der Ungar Norbert Kiss den Takt vor. Der MAN-Pilot erreichte jedoch nicht ganz die Zeiten, die vor etwas mehr als zwei Monaten bei den Tests hier auf dem Autodrom gefahren worden sind. Allerdings kamen auch die seinerzeitigen Besten nicht an ihre Zeiten aus dem Juni heran.
Und richtig ernst wird es ja dann auch erst morgen – beim Zeittraining und der anschließenden SuperPole.