Freitag, 14.08.2020 | Deutsch | English
Der Samstag in Zolder Teil 2 - Später Sieg für Hahn

Der Samstag in Zolder Teil 2 - Später Sieg für Hahn

14. September 2019Zolder - Im ersten Rennen des Zolder-Wochenendes musste Lenz, dessen MAN bis dahin in den beiden Trainingsläufen am Freitag beim heutigen WarmUp, in der Qualifikation und in der SuperPole problemlos gelaufen war, schon nach der Formation-Lap wieder in die Boxengasse, offensichtlichen mit Elektronikproblemen. Dabei hatte sich der Weißenthurmer durchaus ein paar Podiumshoffnungen gemacht.
Aber es gab noch etwas sehr Bemerkenswertes, Hahn verlor als Polesetter das Startduell gegen Albacete. Im Laufe des Rennens setzte sich das Führungsduo dann immer weiter ab, gefolgt von Lacko und einem von Kursim angeführten Quartett, dem auch noch Kiss, Reinert und Steffi Halm angehörten.
Schon schnell wurde klar, mit dem Podium hatte diese Gruppe nichts mehr zu tun. Eigentlich schien alles schon frühzeitig entschieden. Albacete führte souverän das Rennen an, Hahn folgte mit Wagenabstand. Lacko war auf seiner 3. Position relativ einsam, keine Chance nach vorn, keine Gefahr von hinten. Kursim konnte sich etwa aus dem Quartett lösen und wurde schließlich Vierter, und auch der 5. Platz von Kiss war sicher. Einzig Reinert und Steffi Halm bekämpften sich teilweise bis aufs Messer.
Drei Runden vor Schluss jedoch schwächelte Albacete plötzlich eingangs der ersten Kurve nach der Startgeraden. Hahn, der sich in Gedanken sicher schon längst mit dem 2. Platz abgefunden hatte, denn er reichte dem Iveco-Piloten ja allemal, nutzte seine Chance, überholte relativ problemlos und fuhr anschließend doch noch einem unerwarteten Sieg entgegen
Das Manöver ihres „Die Bullen von Iveco Magirus“-Teampartners war offensichtlich Ansporn für Steffi Halm. Eine Runde später zog sie in einem Iveco-internen Duell an Reinert vorbei auf den 6. Rang.
Achter und damit Polesetter für das zweite Tagesrennen wurde schließlich der Brite Terry Gibbon vor seinem Landsmann David Jenkins (beide MAN) und dem Buggyra-Piloten Oly Janes (GBR).
Die drei Briten belegten in der Reihenfolge auch die Podiumsplätze im Grammer-Cup.
Die Teamwertung ging an „Die Bullen von Iveco Magirus“ (Hahn / Steffi Halm) vor Buggyra Racing 1969 (Lacko / Janes) und Team „Löwenpower“ (Albacete / Lenz).

Impressionen:

Der Samstag in Zolder Teil 2 - Später Sieg für Hahn
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