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Der Samstag am Slovakiaring Teil 1 - Vierte Pole für Hahn in dieser Saison

Der Samstag am Slovakiaring Teil 1 - Vierte Pole für Hahn in dieser Saison

06. Juli 2019Slovakiaring - Auch am heutigen Morgen war kaum ein Wölkchen am Himmel zu sehen, als es auf dem Slovakiaring bei Bratislava in den ersten Renntag des dritten Laufs zur FIA European Truck Racing Championship ging. Beim 15-minütigen Aufgalopp, dem WarmUp, fuhr Adam Lacko (Buggyra Freightliner) mit 2:43,255 die beste Zeit des bisherigen Wochenendes. Allerdings hatten die Truckracer ja schon im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, frühmorgens fährt es sich auf dem Slovakiaring am schnellsten. Bei Lacko bestand zudem noch etwas Nachholbedarf, am Vortag hatte der Tscheche wegen technischer Schwierigkeiten die insgesamt 220 Minuten Trainingszeiten ja gar nicht so richtig nutzen können.
Die Zeitunterschiede waren recht groß. Einige Piloten nutzten nämlich das WarmUp auch, um nach dem Studium der Daten-Aufzeichnungen aus den vorherigen Trainingssessions nur bestimmte Kurven mit neuer Linienführung in Angriff zu nehmen – und es ansonsten eher etwas ruhiger angehen zu lassen.
Beim 1. Qualifikationstraining war die Zeit des Taktierens dann aber vorbei, jetzt mussten alle Farbe bekennen. Steffi Halm fuhr mit 2:43,735 die schnellste Zeit, ihr deutscher Landsmann und „Die Bullen von Iveco Magirus“-Teampartner Jochen Hahn lag nur ganz knapp dahinter, ebenso wie der Ungar Norbert Kiss auf seinem tankpool24-Mercedes. Diese Drei trennten schließlich gerade mal 17 Hundertstel.
Die Top-Ten für die SuperPole vervollständigten der Spanier Antonio Albacete (MAN), Iveco-Pilot André Kursim (GER), Lacko, die beiden Deutschen Sascha Lenz (MAN) und René Reinert (Iveco) sowie die MAN-Piloten Luis Recuenco (ESP) und Jamie Anderson (GBR).
Infolge der für Truckracing extremen Streckenlänge von knapp 6 Kilometern war nur eine schnelle Runde möglich, wer hier auch nur leicht gepatzt hatte, konnte anschließend nichts mehr gut machen.
Gleiches galt natürlich für die direkt anschließende SuperPole, wobei es da am Ende zu leichter Konfusion kam. Es hatten wohl nicht alle richtig realisiert, dass die zehn Minuten schon vorüber waren. So setzten einzelne Piloten dann noch zu einer weiteren Runde an. Am Ergebnis änderte sich aber natürlich nichts mehr.
Hahn verbesserte sich auf 2:43,399 und holte sich damit die vierte Pole der Saison – von fünf möglichen. Kiss benötigte rund drei Zehntel mehr das reichte für Platz zwei.
Steffi Halm fuhr auf den 3. Startplatz gefolgt von Lacko, Albacete, Lenz, Reinert, Recuenco, Anderson und Kursim. Dem jungen Deutschen war seine schnelle Zeit wegen Überfahrens eines Corner Markers gestrichen worden, so blieb ihm am Ende nur der 10. Platz.