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Der Sonntag in Misano Teil 1 - Pole für Kiss

Der Sonntag in Misano Teil 1 - Pole für Kiss

26. Mai 2019Misano - Das war es dann mit dem Schönwetterauftakt der FIA European Truck Racing Championship auf dem Misano World Circuit an der italienischen Adria. Erstmals an diesem Wochenende kam Nasses von oben. Pünktlich zum morgendlichen WarmUp schüttete es dann sogar fast wie aus Eimern. Da wunderte es natürlich kaum, dass die Rundenzeiten um bis zwanzig Sekunden über denen unter normalen Umständen lagen.
Wenig überraschend fuhr Buggyra-Pilot Adam Lacko die schnellste Zeit, hat der Tscheche doch den Ruf, mit nassen Pisten besser klar zukommen als seine Kontrahenten. Knapp dahinter lag tankpool24-Mercedes-Pilot Norbert Kiss. Von dem Ungarn weiß man aber auch, dass er im Prinzip auf jedem Geläuf vorn mit dabei ist. Und dann klaffte aber auch schon ein großes Loch von fast zwei Sekunden. Andererseits ging es ja auch noch um nichts.
Bis zum Beginn des Qualifikationstrainings hatte sich der Regen zwar gelegt, dennoch war der Asphalt weiterhin klitschnass.
Zunächst fuhr Lacko Bestzeit, Kiss benötigte aber auch nur gerade mal 3 Hundertstel mehr, der Rest folgte mit großem Abstand. Und dann schockte der Ungar die Konkurrenz förmlich, 2:15,216. Das ist sicherlich keine Spitzenzeit, solch eine war bei diesen Streckenverhältnissen auch kaum möglich. Doch den bis dahin bei Regen klar dominierenden Lacko distanzierte der Ungar um gut eine Sekunde.
Neben diesen beiden qualifizierten sich die MAN-Piloten Anthony Janiec (FRA) und Sascha Lenz (GER), der Deutsche Jochen Hahn (Iveco), Antonio Albacete (MAN) aus Spanien, die beiden Deutschen Steffi Halm und René Reinert (beide Iveco), MAN-Pilot José Rodrigues (POR) und André Kursim (Iveco) aus Deutschland für die Top-Ten der SuperPole.
Hier war dann kaum die erste schnelle Runde absolviert, begann es wieder zu regnen. Kiss hatte 2:14,645 vorgelegt und damit Lacko gleich um mehr als 8 Zehntel distanziert. Trotz der sich verschlechternden Pistenverhältnisse legte der Ungar dann noch einmal zu, 2:14,311. Der Buggyra-Pilot hatte als Zweitschnellster 1,2 Sekunden mehr auf der Uhr.
Hahn holte sich den 3. Startplatz mit schon über zwei Sekunden Abstand zum tankpool24-Mercedes.
Janiec, Lenz, Albacete, José Rodrigues, Reinert, Kursim und Steffi Halm vervollständigten die Startreihenfolge der Top-Ten.