Dienstag, 11.12.2018 | Deutsch | English
FIA-WMSC in Sankt Petersburg bestätigt Truckracing-Kalender

FIA-WMSC in Sankt Petersburg bestätigt Truckracing-Kalender

05. Dezember 2018Alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit steht in einer der großen Weltmetropolen das Treffen der FIA-Honorationen an. Die diesjährige FIA Annual General Assembly findet im russischen Sankt Petersburg statt. Im Vordergrund steht dabei die Ehrung der Sieger der einzelnen FIA-Meisterschaften. Jochen Hahn, der fünffache Champion der FIA European Truck Racing Championship, wird natürlich auch dabei sein.
Aber es wird nicht nur gefeiert, es wird auch gearbeitet. Das oberste FIA-Gremium, das World Motor Sport Council-WMSC fast diverse Beschlüsse und bestätigt in der Regel die von den Fachkommissionen vorgelegten Kalender für das folgende Jahr.
Für die FIA European Truck Racing Championship heißt das erneut acht Rennwochenenden, das für 2019 diskutierte neunte Wochenende in Großbritannien ist erst einmal vom Tisch.
In der folgenden FIA-Orginalliste sind nur die Sonntage aufgeführt, natürlich gehen die Truckracing-Weekends wieder über mindestens zwei, meistens gar über drei Tage.

26 May, Italy, Misano
23 June, Hungary, Hungaroring
07 July, Slovakia, Slovakiaring
21 July, Germany, Nürburgring
01 September, Czech Republic, Most
15 September, Belgium, Zolder
29 September, France, Le Mans 24 Heures
06 October, Spain, Jarama

Gemäß der Beschlüsse des WMSC wird für die kommende Saison offensichtlich die Einführung eines Einheitskraftstoffs überlegt. Wörtlich heißt es dazu:
“The FIA has launched a call for expressions of interest for a single fuel supplier with the goal of identifying a fuel that complies with the technical requirements, but with a specification that drastically reduces/limits the emission of smoke. The offers received will be carefully considered by the Truck Racing Commission for final decision before the start of the 2019 season.”
Welche Auswirkungen dies in der Praxis hätte, bliebe natürlich abzuwarten, gerade auch wenn ein Team einen anderen Mineralölkonzern oder Lieferanten als Sponsor haben sollte.