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Le Mans Drumherum

Le Mans Drumherum

03. Oktober 2018Der 7. Lauf der FIA European Truck Racing Championship auf dem Traditionskurs Circuit Bugatti in Le Mans war ein echtes Truckracing-Festival mit insgesamt 8 Rennen an zwei Tagen - auch in der Französischen Meisterschaft wurden ja vier Rennen gefahren. Dazu spielte das Wetter diesmal auch noch mit, das haben die Tuckracer gerade in Le Mans ja schon ganz anders erlebt.
Bereits die Aufstellung von rund fünfzig RaceTrucks mit den Teams am Samstagmittag auf der Start- und Zielgeraden für Videoaufnahmen war schon etwas Außergewöhnlicheres. Solch eine RaceTruck-Parade hat es sicherlich noch nicht gegeben.
Dass der deutsche Iveco-Pilot Jochen Hahn in diesem Jahr seinen fünften EM-Titel gewinnen würde, daran hat bei einem Vorsprung von 66 Punkten niemand mehr gezweifelt. Es ging eher darum, ob Hahn dies schon in Le Mans gelingen würde - und es gelang dem Altensteiger ja bekanntlich schon im ersten Sonntagsrennen. Und so ganz nebenbei holte sich der Iveco-Pilot mit seiner Team- und Markenkollegin Steffi Halm von Schwabentruck auch noch das Teamchampionat für „Die Bullen von Iveco Magirus“.
Der Endkampf um den 3. Platz auf dem letzten FIA-Podium ist dagegen noch spannender geworden.
Schon im vergangenen Jahr überraschte Sascha Lenz (GER) das „Truckracing-Establishment“, als er in der SuperPole die schnellste RaceTruck-Runde auf dem Circuit Bugatti auf den Asphalt legte. Diesmal schaffte er diese Fabelzeit zwar nicht ganz, fuhr aber dennoch die schnellste Runde des gesamten Wochenendes und sammelte kräftig Punkte.
So liegt der MAN-Pilot nun sogar nur noch drei bzw. neun Punkte hinter Mercedes-Pilot Norbert Kiss (HUN) dem spanischen Lokalmatador Antonio Albacete (MAN), von denen man eigentlich annahm, sie würden diesen 3. Platz im FIA-Championat allein unter sich ausmachen.
Eine Woche vor ihrem Finale kamen die RaceTrucks der Europameisterschaft bis auf ein paar kleinere „Schönheitsblessuren“ ziemlich unbeschadet über die Runden. In den Rennen der Französischen Meisterschaft ging es da schon erheblich heftiger zur Sache.
So gab es denn auch gleich zweimal Verzögerungen im Programmablauf. Die FIA-
Piloten konnten dennoch all ihre Rennen bei besten Lichtverhältnissen absolvieren.
Dass es am Sonntagabend eine lange - für manche eine extrem lange - Nacht gab, lag in der Natur der Sache.
Da die Rennstrecke in Le Mans den Teams angeboten hatte, am Montag noch im Paddock bleiben zu können, um Service an den RaceTrucks zu machen, hatte man sich dann ja wieder den ganzen Tag, um sich beim Service an den RaceTruck „erholen“ zu können.
Der große Tross brach dann auch erst am Dienstagmorgen Richtung Madrid auf, wo auf dem Circuito del Jarama am Wochenende das Finale stattfindet.

Impressionen:

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