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Der Samstag in Le Mans Teil 1 - Sascha Lenz auf Pole

Der Samstag in Le Mans Teil 1 - Sascha Lenz auf Pole

29. September 2018Le Mans - Nach einer ganz klaren Nacht, Morgentemperaturen im mittleren einstelligen Bereich, ging es für die Piloten des 7. Laufs der FIA European Truck Racing Championship auf dem Circuit Bugatti in Le Mans schon sehr früh - um viertel nach acht - zum 1.WarmUp auf die Piste.
So rechnete man schon noch mit einem kleinen Feuchtigkeitsfilm auf dem Asphalt, und es hätte nicht überrascht, wenn die Rundenzeiten doch um einiges langsamer gewesen wären als die in den gestrigen Freien Trainings unter besten äußeren Bedingungen.
Für den Trainingsschnellsten, den in der Meisterschaft führenden Jochen Hahn (GER), traf das auch zu, der Iveco-Pilot war als Drittschnellster auch mehr als eine Sekunde langsamer als am Vortag. Die Überraschung lieferte dann allerdings Hahns deutscher Landsmann Sascha Lenz, mit seinem MAN-RaceTruck blieb er mit 2:06,483 nicht nur als einziger unter der 2:07-Marke, er fuhr auch rund 8 Zehntel schneller als im Freien Training und damit auch die Bestzeit am heutigen Morgen.
Zweitschnellster war der Engländer Ryan Smith (MAN), der schon gestern vorn mitgemischt hatte. Da Smith zwischenzeitlich als „Full Season Pilot“ aus der FIA European Truck Racing Championship ausgeschieden war und nun unter neuer Nennung mit neuer Startnummer in Le Mans antritt, kann er aber keine weiteren FIA-Punkte mehr einfahren. Denn laut Reglement muss man schon während der ersten fünf Events dabei gewesen sein, um Punkte erhalten zu können.
Die nächste Überraschung an diesem Morgen gab es dann rund zwei Stunden später im 1. Zeittraining. Iveco-Pilot André Kursim (GER) blieb als Erster mit 2:05,955 unter 2:06 Minuten. Der Ungar Norbert Kiss benötigte mit seinem tankpool24-Mercedes allerdings auch nur 1 Zehntel mehr. Es ging bei der Qualifikation der Top-Ten für die SuperPole überhaupt relativ eng zu, lagen die zehn SuperPole-Qualifikanten am Ende gerade mal 1,6 Sekunden auseinander.
Nach nur 5-minütiger Pause starteten neben Kursim und Kiss auch Smith, Lenz, der Spanier Antonio Albacete (MAN), Hahn, die beiden MAN-Piloten José Rodrigues (POR) und René Reinert (GER), der Tscheche Adam Lacko (Buggyra Freightliner) sowie der dritte Iveco mit der einzigen Dame im Feld, Steffi Halm (GER), in die SuperPole.
Nach seinem Auftritt im frühmorgendlichen WarmUp war es keine echte Überraschung mehr, aber, Lenz fuhr die absolute Bestzeit des bisherigen Wochenendes: 2:05.205.
Überhaupt legten alle noch einmal kräftig zu. Hahn hatte nur 2 Zehntel mehr auf der Uhr, Kursim und Kiss folgten mit jeweils auch gerade mal 3 Hundertstel Abstand zum Vordermann.
Die weitere Startreihenfolge hieß am Ende Albacete, Smith, Lacko und Steffi Halm. Diese Acht lagen nicht einmal 8 Zehntel auseinander.
Die übrigen beiden Plätze in der SuperPole gingen an José Rodrigues und Reinert.

Impressionen:

Der Samstag in Le Mans Teil 1 - Sascha Lenz auf Pole
Der Samstag in Le Mans Teil 1 - Sascha Lenz auf Pole
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