Freitag, 16.11.2018 | Deutsch | English
Der Freitag in Most

Der Freitag in Most

31. August 2018Most - Am gestrigen Donnerstag sah es im Paddock des Autodrom im tschechischen Most schon so aus, als könnten es die Teams der FIA European Truck Racing Championship kaum erwarten, mit dem 5. Lauf endlich in die zweite Saisonhälfte zu starten. Da jedoch diesmal keine Pressefahrten und das damit verbundene einstündige Zusatztraining auf dem Programm standen, öffneten sich für die RaceTrucks die Schranken zur Boxengasse zum ersten Mal am frühen Nachmittag, für das erste Freien Training. Dabei hätten man das diesmal die zusätzlichen Runden auf der Rennstrecke besonders gut gebrauchen können. Schließlich hatten einige Teams in den sieben Wochen seit den Rennen auf dem Slovakiaring an ihren RaceTrucks diverse Änderungen vorgenommen. Und nun war man natürlich höchst gespannt, ob sich das auch in schnelleren Rundenzeiten niederschlagen würde.
Mit den Zeiten der Freien Trainings des letzten Jahres musste man keinen Vergleich anstellen, da war die Piste klitschnass.
Doch die 2:02,074 von Jochen Hahn (GER), die Bestzeit des letzten Jahres, die der Iveco-Pilot in der 1. SuperPole gefahren war – das wäre ein echter Maßstab.
Tatsächlich war es dann jedoch nur der vierfache Champion selbst, der mit 2:02,781 unter der 2:03er-Marke blieb, aber dennoch weit entfernt von dem, was er vor zwölf Monaten hier auf den Asphalt gelegt hatte.
Im Zweiten Freien Training sah es dann schon etwas anders aus. Hahn verbesserte sich auf 2:02,399, lag damit zwar immer noch um drei Zehntel über seiner letztjährigen Bestzeit, doch auch seine Landsmännin und Iveco-Teamkollegin Steffi Halm, der Spanier Antonio Albacete (MAN) und der Lokalmatador Adam Lacko (Buggyra Freightliner) knackten die 2:03er-Marke. Und MAN-Pilot Sascha Lenz (GER) lag auch nur um 8 Hundertstel darüber.
Wer nun aber auch tatsächlich schon Flagge gezeigt hat, wer dann doch eher noch etwas gepokert hat, das wird sich spätestens am morgigen Samstag zeigen, wenn die Startplätze für das erste Rennen nach der Sommerpause ausgefahren werden.
Am Spätnachmittag fuhren schließlich noch zwölf RaceTrucks im Konvoi in das Zentrum von Most, wo die Fans die Rennkolosse ganz aus der Nähe betrachten und vor allem eifrig Autogramme der Piloten und der einzigen Pilotin der FIA European Truck Racing Championship sammeln konnten.

Impressionen:

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