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Der Sonntag am Hungaroring Teil 2 - Start-Ziel-Sieg für Hahn

Der Sonntag am Hungaroring Teil 2 - Start-Ziel-Sieg für Hahn

17. Juni 2018Hungaroring - Die Temperaturen näherten sich mittlerweile der 30-Grad-Marke, der Asphalt war schon fast doppelt so heiß, als das erste Sonntagsrennen gestartet wurde. Hahn nutzte seine Pole und setzte sich gleich an die Spitze. Smith, Lacko und Kiss folgten jeweils mit knapp einer Wagenlänge Abstand.
Dahinter ging es dann weniger ruhig zu. Schon nach wenigen Hundert Metern gab es ein heftiges Gerangel, indem auch Albacete, Steffi Halm und Reinert verwickelt waren. Das hatte zwar direkt keine größere Auswirkungen auf die Reihenfolge, doch dem Spitzenquartett nutzte es, um sich einen letztendlich nicht mehr zu gefährdenden Vorsprung zu verschaffen. Auch noch in der ersten Runde bekam Lenz plötzlich einen heftigen Schlag aufs Heck. In einer riesigen Staubwolke kam der MAN-Pilot von der Piste ab, drehte sich um 360 Grad und fand sich plötzlich am Ende des Feldes wieder.
Vorn allerdings entfernte sich die Spitze immer mehr, die Abstände untereinander waren auch bald so, dass man sich gegenseitig nicht großartig ins Gehege kam. Hinter dem klaren Start-Ziel-Sieger Hahn fuhr Smith vor Lacko auf den 2. Podiumsplatz, Kiss blieb da nur der undankbare vierte.
Ab der Position 5 ging es dann aber wieder richtig zur Sache. Kursim war allen Unannehmlichkeiten aus dem Weg gehend auf den fünften Rang vorgefahren. Steffi Halm, Reinert und anfangs auch Albacete verfolgten den jungen Deutschen. Albacete musste schließlich offensichtlich wegen leichter technischer Probleme etwas zurückstecken, gegen Ende des Rennens fiel der Spanier dann aber wegen platter Hinterreifen noch weiter zurück und gab in der vorletzten Runde das Rennen gar ganz auf.
Kursim dagegen konnte sich lange Zeit der permanenten Attacken von Steffi Halm erwehren, musste dann aber doch seine Iveco-Markenkollegin ziehen lassen. Reinert schloss zum Schluss zwar noch einmal sehr dicht auf, doch eine echte Chance zum Überholen hatte der MAN-Pilot letztendlich nicht. So passierte Reinert hinter Kursim als Siebter die Ziellinie.
Wahrscheinlich eines seiner bisher besten Rennen fuhr Sascha Lenz.
Nach dem 360-Grad-Dreher war der MAN-Pilot auf den letzten Platz zurückgefallen. Es war schon beeindruckend, wie er sich anschließend durch die zweite Feldhälfte durchkämpfte und am Ende noch den 8. Platz belegte. Das hieß für den jungen Deutschen denn auch Pole für das letzte Rennen des Wochenendes. Die letzten beiden Punkteränge holten sich die beiden englischen MAN-Piloten Jamie Anderson und Terry Gibbon.
Der Cup für die Teamwertung ging an „Die Bullen von Iveco Magirus“ (Hahn / Halm) vor RS-Racing (Brereton / Smith) vor Buggyra Racing 1969 (Janes / Lacko).
Den Grammer Cup gewann Anderson vor Gibbon und dem Deutschen Steffen Faas (Mercedes).

Impressionen:

Der Sonntag am Hungaroring Teil 2 - Start-Ziel-Sieg für Hahn
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