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Der Samstag in Zolder Teil 1 - Pole für Adam Lacko

Der Samstag in Zolder Teil 1 - Pole für Adam Lacko

16. September 2017Zolder - Nach den kräftig verregneten Tagen zuvor strahlte am ersten Renntag des 7. Laufs zur FIA European Truck Racing Championship im belgischen Zolder die Sonne von einem nur leicht bewölkten Himmel. Dennoch war es mit 8 Grad recht kühl und die Piste offensichtlich auch noch etwas feucht, als die Truckracer ins frühmorgendliche WarmUp gingen. Wie schon am gestrigen Freitag in dem extremen nassen 2. Freien Training demonstrierte Buggyra-Pilot Adam Lacko (CZE) erneut, dass er und sein Freightliner mit solchen Verhältnissen bestens klar kommen.
Zwar war der Tscheche um rund dreieinhalb Sekunden langsamer als Iveco-Pilot Jochen Hahn (GER) im 1. Freien Training, doch kam niemand mehr an Lacko heran. Nach den bisherigen Resultaten vielleicht etwas unerwartet fuhr sein Landsmann und Buggyra-Teamkollege David Vrsecky die zweitschnellste Rundenzeit.
Nur gab es im WarmUp immer mal wieder etwas überraschende Ergebnisse, die sich im anschließenden Zeittraining und der SuperPole der Top-Ten nur noch Makulatur waren.
Hatte es der Ungar Norbert Kiss im WarmUp doch eher ruhig angehen lassen, so fuhr er nun im Qualifying mit seinem tankpool24-Mercedes gleich mal 1:59,111.
Auch Lacko, Hahn und seine Landsmännin Steffi Halm (MAN) fuhren1:59er-Zeiten. Danach folgte eine Gruppe mit beiden Deutschen Sascha Lenz (MAN) und Gerd Körber (Iveco), Vrsecky sowie dem Spanier Antonio Albacete (MAN) mit 2:00er Zeiten. Dieses Vierergrüppchen lag innerhalb einer Zehntel Sekunde.
Im Bewusstsein damit schon unter den Top-Ten zu sein, fuhren sie fast alle zwecks Reifenschonung erst einmal wieder in Boxengasse. Albacete allerdings legte gleich noch einmal eine schnelle Runde nach, fuhr auch in den 1:59er-Club und verdrängte Hahn von der 3. Position. Die Top-Ten für die SuperPole ergänzten am Ende Mercedes-Pilot André Kursim (GER) und der Portugiese José Rodrigues (MAN).
Nach fünfminütiger Pause startete dann die SuperPole. Die Pistenverhältnisse hatten sich offensichtlich noch einmal massiv verbessert. Kiss fuhr gleich einmal 1:57,664, Lacko legte mit 1:57,534 noch eins drauf. Es ging extrem eng zu, Hahn lag mal gerade 2 Zehntel dahinter und Albacete brauchte auch nicht einmal eine weitere Hundertstel mehr.
Nach einer Cool-Down-Runde ging das Zehnerfeld noch einmal auf Bestzeit-Jagd. Tatsächlich verbesserte sich Lacko – auf 1:57,251. Auch einige andere Mitstreiter konnten noch etwas zulegen, an der Startreihenfolge änderte sich aber nichts mehr.
Neben Polesetter Lacko holte sich Kiss den zweiten Startplatz gefolgt von Hahn, Albacete, Lenz, Vrsecky, Steffi Halm, José Rodrigues, Körber und Kursim.

Impressionen:

Der Samstag in Zolder Teil 1 - Pole für Adam Lacko
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