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Der Freitag in Zolder

Der Freitag in Zolder

15. September 2017Zolder - Altgediente Truckracing-Fans wird es nicht überraschen, wenn die FIA European Truck Racing Championship auf dem belgischen Circuit Zolder zu Gast ist, regnet es auch mal häufiger.
Am gestrigen Donnerstag hat es gar pausenlos geschüttet wie aus Eimern. So fiel denn auch ein Programmpunkt des 7. Laufs der diesjährigen Saison buchstäblich ins Wasser, die City Parade der RaceTrucks zum Stadtzentrum von Heusden-Zolder.
Am heutigen Freitag sah es dann nicht mehr ganz so betrüblich aus, dennoch zogen immer wieder Regenschauer über die Rennstrecke.
Erster Programmpunkt war ein Fototermin auf der Start-und-Ziel-Geraden mit vier RaceTrucks und drei Rennern aus dem FIA European Touring Car Cup.
Am Nachmittag ging es dann wirklich los mit dem 1. Freien Training, vierzehn der insgesamt 17 gemeldeten RaceTrucks gingen auf die Strecke. Etwa nach Hälfte der 30-Minuten-Session zogen wieder dunkle Wolken auf, und gegen Ende wurde es dann auch wieder richtig nass. Der Iveco-Pilot Jochen Hahn (GER) drehte wie schon im letzten Jahr die schnellste Runde, war aber auch bei sicherlich nicht optimalen Pistenverhältnissen rund dreieinhalb Sekunden langsamer als vor 12 Monaten.
Rund eineinhalb Stunden später stand das 2. Freie Training an, und bis dahin waren wieder einige Liter vom Himmel gekommen. Das schlug sich denn auch gleich in den Rundenzeiten nieder, die gut 14 bis 15 Sekunden über denen des 1. Freien Trainings lagen.
Der derzeit Führende in der Gesamtwertung, der tschechische Buggyra-Pilot Adam Lacko, wurde seinem Ruf als Rainman wieder einmal voll gerecht, war er doch fast 2 Sekunden schneller als der engste Verfolger, Mercedes-Pilot Norbert Kiss (HUN).

Impressionen:

Der Freitag in Zolder
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