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Der Samstag in Jarama Teil 1 – Pole für Lacko

Der Samstag in Jarama Teil 1 – Pole für Lacko

01. Oktober 2016Jarama - Als die RaceTrucks beim 8. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship auf dem Circuito del Jarama beim 1. Freien Training zum ersten Mal auf die Piste gingen, war der Himmel erneut nahezu wolkenlos, dennoch lagen die Temperaturen erst bei etwa 12 Grad – nachts wird es auf den Höhen rund um Madrid eben doch recht kühl.
Ausgesprochen kühl gingen denn auch die insgesamt 21 Pilotinnen und Piloten ans Werk. Im Mittelpunkt des Interesses stand zunächst einmal der Auftritt der drei Generationen der Truckrace-verrückten Familie Rodrigues aus Portugal.
Während Jose, der aktuell ja in der Französischen Meisterschaft für das Team 14 unterwegs ist, seinem Renault schon richtig die Sporen gab, ließen es sein Vater Eduardo und insbesondere sein Sohn Jose Eduardo mit ihren MAN-RaceTrucks etwas ruhiger angehen.
An der Spitze gingen auch die beiden Titelaspiranten, der Deutsche Jochen Hahn (MAN) und der Tscheche Adam Lacko (Buggyra Freightliner) wohl noch nicht aufs Ganze, dennoch lagen die ersten Verfolger schon um eineinhalb Sekunden und mehr zurück.
Aber irgendwie sah es aus, als hielten sich alle eher etwas zurück, als seien sie schon ganz auf das Qualifying Practice fokussiert.
Im Schatten waren schon die 25-Grad-Marke erreicht, in der Sonne war es etwa Mitte der Dreißiger als es hier dann losging.
Nun ließ man den RaceTrucks offensichtlich freien Lauf, die persönlichen Bestzeiten purzelten reihenweise. Hahn war der absolut Schnellste mit 1:57,800, Lacko brauchte über 1 Sekunde mehr. Für die Top-Piloten gilt ja eigentlich nur, sich unter den zehn Zeitschnellsten für die anschließende SuperPole zu qualifizieren.
Nach nur einer schnellen Runde bogen die beiden Piloten denn auch schon wieder in die Boxengasse ein, um ihre Reifen zu schonen, sie waren sich natürlich sicher, die SuperPole erreicht zu haben. Auch wenn sie an diese Spitzenzeiten nicht herankamen, so taten es ihnen die beiden MAN-Piloten Anthony Janiec (FRA) und René Reinert (GER) gleich ebenso wie der Ungar Norbert Kiss (Mercdes-Benz), die beiden Deutschen Sascha Lenz und Steffi Halm (beide MAN) sowie Buggyra-Pilot Jiri Forman (CZE). Wenig später gesellte sich auch Ellen Lohr (GER) mit ihrem MAN dazu.
Doch zwei Minuten vor Schluss schoss plötzlich der Tscheche Frankie Vojtisek (MAN) auf die 8.Position vor, Forman und Lohr liefen nun Gefahr aus den TopTen wieder herauszufliegen. Der MAN-Pilotin schien es schon zuvor nicht so ganz geheuer gewesen zu sein, sie war schon wieder auf die Rennstrecke zurückgefahren, um nötigenfalls kontern zu können.
Schließlich setzten noch Eduardo Rodrigues und Lohrs deutscher Landsmann André Kursim mit seinem tankpool24-Mercedes alles daran, auch noch in die TopTen zugelangen.
Doch deren Mühen waren dann nicht mehr von Erfolg gekrönt.
Nach fünfminütiger Pause ging es für die TopTen in die entscheidende SuperPole.
Während die meisten ihre Zeiten aus dem Qualifying noch einmal verbessern konnten, gehörte Hahn zu der Minderheit, die nun langsamer war als noch wenige Minuten zuvor.
Die Pole holte sich so nun Lacko mit 1:57,953.
Hahn war zwar nur eine Zehntel langsamer, kam aber an seine vorherige Zeit nicht mehr heran, mit der hätte er locker die Pole geschafft.
Der dritte Startplatz ging an Kiss, gefolgt von Reinert, Halm, Lenz, Janiec, Lohr, Vojtisek und Forman.

Impressionen:

Der Samstag in Jarama Teil 1 – Pole für Lacko
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