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Der Sonntag am Hungaroring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss

Der Sonntag am Hungaroring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss

28. August 2016Hungaroring - Nach einem recht ruhigen, aber sehr arbeitsintensiven Abend, ging es bei erneut wolkenlosem Himmel in den zweiten Renntag des 5. Laufs zur FIA European Truck Racing Championship auf dem Hungaroring in der Nähe von Budapest.
Am Vorabend war das vorherrschende Thema der Einschlag des MAN-RaceTrucks von Frankie Vojtisek in die Boxenmauer nur wenige Meter vor dem Zieleinlauf. Beinahe das komplette Starterfeld war anschließend zur Rennkommission einbestellt worden, denn während des ganzen Rennens hatte es immer wieder harte Aktionen gegeben. Nach langen Diskussion erhielt der Ungar Norbert Kiss eine Verwarnung.
Das Team Frankie wird noch heute, sobald der Betrieb in dem extrem engen Paddock es zulässt, nach Tschechien zurückfahren, um dort gleich mit der Reparatur des RaceTrucks zu beginnen. Schließlich steht schon in wenigen Tagen das Truckracing-Event in Most an, der Heim-Grand-Prix des Frankie Teams.
Nun konzentrierte man sich wieder ganz auf das heutige Renngeschehen.
Zu früher Stunde, um 8:30 Uhr, startete das übrige Feld ins WarmUp – Lokalmatador Norbert Kiss blieb dabei mit seinem tankpool24-Mercedes erstmals unter der 2:17er-Marke.
Als die Truckracer sich dann für das Qualifikationstraining bereit machten, zeigte das Thermometer schon wieder 27 Grad. Die Pilotinnen und Piloten drehten direkt voll auf, insbesondere Kiss, der mit 2:16,724 die absolute Bestzeit des Wochenendes fuhr, MAN-Pilot Jochen Hahn war als Zweitschnellster glatt 7 Zehntel langsamer.
Doch letztendlich galt es ja nur, in die TopTen für die SuperPole zu fahren.
Und erneut suchten die meisten nach gerade mal einer schnellen Runde die Boxengasse auf, sie waren sich eben sicher, unter den zehn Zeitschnellsten zu sein.
Neben Kiss und Hahn waren dies die MAN-Piloten Steffi Halm (GER) und Ryan Smith (GBR), der Tscheche Adam Lacko (Buggyra Freightliner), der Franzose Anthony Janiec (MAN), Iveco-Pilot Gerd Körber sowie die MAN-ler Sascha Lenz und Ellen Lohr (alle GER). Die beiden Youngster, der Tscheche Jiri Forman (Buggyra Freightliner) und der Deutsche André Kursim auf seinem tankpool24-Mercedes lieferten sich bis zum Schluss einen erbitterten Fight um den letzten Startplatz für die SuperPole – Forman hatte schließlich das bessere Ende für sich.
Nach fünfminütiger Pause ging es dann in die SuperPole.
Auffällig war, dass erneut einige Pilotinnen und Piloten an ihre Zeiten aus dem Qualifikationstraining oder auch aus dem morgendlichen WarmUp nicht mehr herankamen.
Bis kurz vor Schluss sah es ganz nach einer erneuten Pole für Hahn aus, doch sprichwörtlich in letzter Sekunde entriss Lokalmatador Kiss dem deutschen MAN-Piloten noch den ersten Startplatz – um nicht einmal 9 Hundertstel Sekunden.
Die weitere Startreihenfolge für das erste Sonntagsrennen: Lacko, Janiec, Halm, Lohr, Smith, Körber, Forman und Lenz.

Impressionen:

Der Sonntag am Hungaroring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss
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