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Der Sonntag am Red Bull Ring Teil 1 – Pole für Jochen Hahn

Der Sonntag am Red Bull Ring Teil 1 – Pole für Jochen Hahn

06. Juli 2014Spielberg - Als es zum morgendlichen WarmUp des 2.Renntags zum 4. Lauf der FIA European Truck Racing Championship im österreichischen Spielberg ging, schien die Sonne durch eine leichte Wolkendecke, es war noch recht kühl. Die drei Top-MAN mit Norbert Kiss (HUN), Antonio Albacete (ESP) und Jochen Hahn (GER) fuhren dennoch gleich Zeiten unter 1:06 Min. und gaben somit einmal mehr den Takt vor.
Bis zum 2. Zeittraining hatte sich die Wolkendecke weiter gelockert, die Temperaturen lagen dennoch nur um die 16 Grad, in der Sonne jedoch war es schon wesentlich wärmer geworden, so erreichte der Asphalt denn auch bereits 38 Grad.
Vielleicht lag es ja daran, dass die Truckracer ein ganz neues Zeittraining-Verhalten an den Tag legten. Seit es die SuperPole gibt, hatte es sich eingebürgert, dass die Spitzenfahrer nach nur einer schnellen Runde wieder in die Boxengasse einscherten, wenn sie sich sicher unter den TopTen für die SuperPole wähnten – zwecks Reifenschonung. Andererseits ist der Südkurs des Red Bull Rings nicht einmal zweieinhalb Kilometer lang, normal sind es in der FIA ETRC so um die 4 Kilometer. Hier fuhr man nun also fünf, sechs oder auch 8 Runden.
Am Ende hatte wieder einmal Kiss mit 1:05.493 Min. die Nase vorn. Die weiteren Plätze für die SuperPole gingen an Albacete, Hahn, den MAN-Piloten René Reinert (GER), die Tschechen David Vrsecky und Adam Lacko (beide Buggyra Freightliner), Benedek Major (HUN) und Markus Bösiger (SUI),beide MAN, den österreichischen Lokalmatadoren Markus Altenstrasser (Iveco) und den Portugiesen José Rodrigues (Renault), der erst in allerletzter Sekunde mit seiner 12. Runde den Sprung unter die TopTen schaffte.
In der anschließenden SuperPole fuhr Hahn schon in seiner ersten schnellen Runde 1:05,321 Min., und die Zeit konnte schließlich auch niemand mehr toppen, auch wenn einige Piloten sieben Runden auf den Asphalt legten. Kiss steigerte sich noch einmal, kam am Ende noch bis auf 2 Hundertstel an Hahn heran, dennoch blieb ihm nur der Platz neben dem Polesetter in der ersten Reihe.
Die restlichen Startplätze für das 1. Sonntagsrennen gingen in folgender Reihenfolge an Albacete, Bösiger, Vrsecky. Lacko. Major, Reinert, Altenstrasser und Rodrigues.

Impressionen:

Der Sonntag am Red Bull Ring Teil 1 – Pole für Jochen Hahn
Der Sonntag am Red Bull Ring Teil 1 – Pole für Jochen Hahn