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Der Sonntag in Navarra – Teil 1

Der Sonntag in Navarra – Teil 1

02. Juni 2013Navarra - Auch wenn noch immer dicke Wolken über dem Circuito de Navarra im nordspanischen Los Arcos hingen, brach nun schon mal häufiger die Sonne durch, und dann wurde es auch richtig warm. Stand man dann aber wieder im Schatten und wurde dann auch noch vom weiterhin kräftigen Wind erwischt, wünschte man wieder, man hätte Winterjacken an.
Pünktlich um 9:00 Uhr begannen die Truckracer mit ihrem WarmUp und der ungarische MAN-Pilot Norbert Kiss setzte gleich an seine Leistungen vom gestrigen Zeittraining und von der SuperPole an. Doch „WarmUp“ ist eben etwas zum Aufwärmen, man weiß nie, wie ernst die einzelnen Piloten tatsächlich zur Sache gehen.
Im anschließenden Zeittraining ging es dann schon ernster zu Sache. Doch auch hier wähnten sich die meisten Toppiloten nach nur einer schnellen Runde sicher, unter den TopTen zu sein und damit auch die SuperPole erreicht zu haben – und sie lagen damit richtig.
Auch Stephanie Halm (GER) hatte mit ihrem gelb-schwarzen MAN gleich wieder den Sprung in die zehn Schnellsten geschafft. Aber mit dem tschechischen Altmeister Frankie Vojtisek (MAN) und beiden Renault-Piloten Jean-Pierre Blaise (BEL) und Anthony Janiec (FRA) saßen der jungen Deutschen Konkurrenten im Nacken, die eigentlich immer für eine Platzierung unter den TopTen gut sind. So fuhren sie bis zu fünf, andere gar sechs Runden, doch es schaffte niemand mehr, Steffi aus der SuperPole der zehn Schnellsten zu kicken.
Neben Kiss und Halm qualifizierten sich noch die MAN-Piloten Antonio Albacete (ESP), Markus Oestreich, Jochen Hahn, René Reinert (alle GER), Mika Mäkinen (FIN) sowie mit ihren beiden MKR-Renaults Adam Lacko (CZE) und Markus Bösiger (SUI) und der Tscheche David Vrsecky (Buggyra Freightliner).
In der folgenden SuperPole wollte Local Hero Albacete seinem ungarischen Markenkollegen Kiss wohl einmal zeigen, wer hier am Circuito de Navarra „Herr im Hause“ ist. Gleich zu Anfang sicherte sich der Spanier mit der Bestzeit von 2:08,484 Min. die Pole für das erste Rennen des Sonntags. Hinter Kiss holte Oestreich den dritten Startplatz. Dabei machte es der Fuldaer besonders spannend, dümpelte er doch die ganze Zeit mit seinem MAN der Konkurrenz weit hinterher. Man hatte beinahe den Eindruck der RaceTruck liefe nicht richtig. Erst im letzten Moment schlug Oese dann zu und verschlug Hahn auf den 4. Startplatz. Die weitere Startaufstellung lautete Lacko, Vrsecky, Reinert, Mäkinen, Bösiger und Halm.

Impressionen:

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