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Der Donnerstag am Ring

Der Donnerstag am Ring

23. Juli 2009Nürburgring - Von den Unwettern, wie sie in weiten Teilen Deutschlands niedergegangen waren, blieb der Nürburgring verschont. Nur heute am frühen Morgen und am späten Abend gab es einige heftige Schauer. Während die RaceTrucks auf der Piste ihre Runden drehten, blieb es trocken. Und die Trucks waren sehr lange auf der Piste. Um 10 Uhr begann es schon mit den sog. VIP-Fahrten. Da fahren die Fans, denen die Möglichkeit, einmal in einem RaceTruck auf dem Beifahrersitz Platz nehmen zu können, richtig etwas wert ist. Um Weihnachten herum sind diese VIP-Tickets schon immer vergriffen. Den Presse-, Team- und Industrie-Fahrten folgte um 15:30 noch ein einstündiges Freies Zusatztraining. Am Ende bedeutete das für den einzelnen Piloten sechseinhalb Stunden im Cockpit, nur unterbrochen durch Nachtanken und Wasser fassen. Denn bekanntlich braucht ein Renntruck ja ein Vielfaches von dem, was er an Diesel verfährt an Wasser, um die Bremsen kühlen zu können.
Dennoch auch in der letzten Session ließ sich wohl keiner so richtig in die Karten blicken. Offizielle Zeiten gab es eh nicht, und das, was die einzelnen Teams von den Konkurrenten mitstoppten, war aufgrund der Unbeständigkeit und großen Schwankungen wenig aussagefähig.
Ansonsten ging es wie eigentlich immer donnerstags am Ring wenig geruhsam zu. Während einige der Zelte, Pavillons und Stände im Industriepark schon fix und fertig waren. wurde an den meisten Stellen noch kräftig geschafft. Man werde nun die ganze Nacht durcharbeiten, das seien sie gewohnt, am Freitagmorgen, wenn die Massen kämen, sei alles paletti, so die Zeltbauer.