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Der Freitag in Alastaro

Der Freitag in Alastaro

30. Juli 2004Alastaro - Beim Anflug auf Helsinki am Tag zuvor sah man von oben über die Ufer getretene Flüsse, total überflutete Straßentunnels und es goss in Strömen. Im Fughafen Vantaa waren überall Schüsseln und Eimer aufgestellt, um das durch die Decke tropfende Wasser aufzufangen. In Deutschland herrschte derweil strahlender Sonnenschein. Etwa 170 KM nordwestlich der finnischen Hauptstadt liegt der Circuit von Alastaro, auch hier regnete es ununterbrochen, jedoch nicht mit ganz so verheerenden Auswirkungen. Die Piloten und die übrigen Mitglieder der Teams machten das Beste aus den widrigen Verhältnissen und nutzten eifrig die zum Paddock gehörende Sauna. Die Vorhersagen für das Wochenende waren eher uneinheitlich, während manche Besserung prophezeiten, sagten andere weiterhin kräftigen Regen voraus.<br />
Der heutige Freitag war dann überraschend gut. Nach anfänglichem Nieselregen klarte es immer mehr auf. Während die FIA-Fahrer noch einen weitgehend ruhigen Tag verbrachten, absolvierten die Kollegen der Finnischen Meisterschaft bereits ihr volles Trainingsprogramm in den Wäldern von Alastaro, ebenso wie die Piloten der diversen Tourenwagen-Rahmenrennen.<br />
Bei den SuperRaceTrucks ist das Feld nach dem Riesenauftritt am Ring erwartungsgemäß wieder kräftig geschrumpft. Es sind nur noch die Podiumsanwärter, die drei Buggyras und die beiden VW-Titan, am Start. Maurice Monfrino hat zwar auch den weiten Weg nach Norden angetreten, aber ohne seinen Renault, der ihm noch immer erhebliche Probleme bereitet, und Noel Croziers MAN, den Monfrino ja am Ring pilotierte, stand für einen Start in Alastaro nicht zur Verfügung.<br />
Bei den RaceTrucks gehen immerhin 10 FIA-Piloten an den Start. Dazu kommt noch David Jenkins, der schließlich auch einen finnischen Sisu fährt.