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Kalli Hufstadt verstorben

Kalli Hufstadt verstorben

. Januar 2004Knapp zwei Wochen nach seinem 63. Geburtstag erlag der beliebte Streckensprecher und Kommentator des Truck Grand Prix am Nürburgring und der Truckrennen am Lausitzring einem Herzinfarkt. Kalli Hufstadt hatte bereits eine beachtliche Karriere bei BMW gemacht, als er das sichere Nest verließ und einen neuen Weg als Motorsport-Journalist und -Publizist einschlug. Schnell wurde er mit seiner lockeren, dennoch immer sachlichen und von enormem Fachwissen geprägten Art, die Rennen vor Ort zu kommentieren, der beliebteste Streckensprecher im deutschsprachigen Raum. So war es selbstverständlich, dass man sich auch den gebürtigen Mönchengladbacher wandte, als das Großereignis Truck Grand Prix ins Leben gerufen wurde. Den Truckracingfans werden sicherlich auch bestens seine unterhaltsamen und witzigen Bemerkungen und Sprüche in Erinnerung bleiben, wenn es galt, längere Unterbrechungen im Programmablauf zu überbrücken, weil mal wieder ein Truck erst aus den Leitplanken oder aus dem Kies befreit werden musste. Oder aber wie Kalli es immer wieder schaffte, Zigtausende auf den Tribünen zur La Ola-Welle zu animieren, wenn sich das Go-and-Stop einfach etwas zu lange hinzog. Unvergessen auch seine eigenwillig, markante Aussprache des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers, der bei Kalli immer nur "Skannja" hieß.