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Der Samstag in Most Teil 2 - Klarer Sieg für Kiss im ersten Rennen der Saison

Der Samstag in Most Teil 2 - Klarer Sieg für Kiss im ersten Rennen der Saison

29. August 2020Most - Bei besten Pistenverhältnissen startete das erste Rennen der Saison mit rund fünfzehn Minuten Verspätung, dabei sollte es aber nicht bleiben.
Polesetter Kiss gewann das Startduell gegen J. Hahn, während Lacko dem von der eigentlich besseren Position ins Rennen gegangenen Lenz gleich schon mal seinen Platz abnahm. Doch schon bald war alles nur noch Makulatur.
Nach etwa einem Drittel der ersten Runde schepperte es in dem dicht beieinander liegenden Mittelfeld recht kräftig. Janiec war der Leidtragende, drehte sich aufs Gras, sein MAN war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Rote Flagge, Rennabbruch.
Anschließend gab es einen Neustart in der ursprünglichen Startaufstellung, da der Crash ja schon in der ersten Runde passiert war.
Auch dieser Start war eine sichere Sache für Kiss, und von da an fuhr der Ungar einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Hinter dem MAN-Piloten ging es dann aber wesentlich enger zu. Diesmal hatte Lenz gegen Lacko das bessere Ende für sich und klemmte sich gleich an die Stoßstange des Hahnschen Ivecos. Beiden „drohte“ aber auch noch Lacko im Rückspiegel. Schon recht schnell hatte sich das Spitzenquartett etwas absetzen können. Mit leichtem Abstand folgten Steffi Halm, Calvet und Reinert als siebtplatzierter.
Doch schon bald musste sich Calvet mit einem Plattfuß aus der Verfolgergruppe verabschieden.
An der Spitze schienen die Würfel derweil gefallen, wobei es ja eigentlich nur noch um die weiteren Podiumsplätze ging - hinter Kiss. Schließlich brachte J. Hahn den zweiten Rang knapp vor Lenz und dem in Lauerstellung fahrenden Lacko ins Ziel.
Auch an den Plätzen von Steffi Halm und Reinert gab es eigentlich nichts zu deuteln. So konzentrierte sich dann auch alles auf den Kampf um den siebten und achten Platz, also um die erste Startreihe im zweiten Tagesrennen, dem mit der umgekehrten Reihenfolge der acht Erstplatzierten.
Nach mehrfachen Positionswechseln kam Anderson schließlich hinter Reinert als Siebter ins Ziel vor dem deutschen tankpool24-Piloten Steffen Faas (Scania), der somit auf der Pole im Folgerennen gestanden hätte.
Anschließend jedoch erhielt Reinert noch 10-Strafsekunden wegen Overspeed. Anderson und Faas rückten um je eine Position vor. Statt des 6. Rangs blieb Reinert nun der 8. Platz und damit zumindest noch die Pole fürs nächste Rennen.
Doch damit war das Strafsekunden-Drama noch nicht beendet.
Wegen „Causing a Collision“ bekam Faas lange nach Rennende noch eine 30-Sekundenstrafe aufgebrummt, Reinert war jetzt Siebter und die junge – gerade mal 16-jährige – Tschechin Aliyyah Koloc (Buggyra Freightliner) hatte nun die Pole im zweiten Tagesrennen.
Die Teamwertung ging an das neu gegründete Team Titan (Albacete / Kiss) vor „Die Bullen von Iveco“ (J. Hahn / Steffi Halm) und Löwenpower (Anderson / Lenz).
Bei der Ehrung zum Promoter’s Cup standen Anderson und Aliyyah Koloc auf dem Podium.

Impressionen:

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