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Der Donnerstag am Nürburgring

Der Donnerstag am Nürburgring

18. Juli 2019Nürburgring - Alle Rennwochenenden in der FIA European Truck Racing Championship gehen über drei Tage, manche gar nur über zwei – beim Truck Grand Prix am Nürburgring, dem vierten Lauf des ist alles anders. Seit jeher geht’s schon donnerstags mit den VIP-, Presse-, Team- und Industrie-Fahrten los, diesmal alles in allem schon 225 Minuten. Anschließend gab es noch das einstündige obligatorische Zusatztraining, das immer dann stattfindet, wenn es Pressefahrten gibt. Das wären dann tatsächlich vier dreiviertel Stunden auf der Piste.
Ein komplettes Rennen dauert knapp 25 Minuten.
Aber natürlich sind die Truckracer nicht die ganze Zeit über auf der Rennstrecke. Eine VIP-Fahrt geht für den Co-Piloten über drei Runden, eine Einfahr-Runde, eine schnelle auf Zeit gefahrene Runde und eine sog. Cool-Down-Lap. Danach geht es wieder in die Boxengasse, der Co-Pilot-Platz wird neu belegt.
Letzteres dauert gelegentlich dann schon mal etwas länger, in der Zeit hätte man häufig auch fast schon wieder drei Runden drehen können.
Insbesondere bei den Fans mit den VIP-Tickets bildeten sich lange Schlangen zur Ausgabe der Rennoveralls und Helme.
Während es am Vormittag sogar noch recht sommerlich war, zog sich gegen Mittag der Himmel langsam zu, und pünktlich zum einstündigen Zusatztraining, bei dem die Teams und Fahrer wirklich noch etwas checken wollten, fielen die ersten Tropfen. Dabei blieb es dann aber auch.
In wieweit dieses Freie Training dann aber tatsächlich irgendeinen Aussagewert hat, soll dahingestellt sein. Viele RaceTrucks drehten viele Runden, auf dem Live-Timing-Monitor fand sich das aber so nicht direkt wieder.