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Der Sonntag in Most Teil 1 - Pole für Lokalmatador Lacko

Der Sonntag in Most Teil 1 - Pole für Lokalmatador Lacko

03. September 2017Most - Auch am zweiten Renntag des 6. Laufs zur FIA European Truck Racing Championship auf dem Autodrom im tschechischen Most stand der Sommer nur auf dem Kalender. Von Sonne war weit und breit nichts zu sehen, die Temperaturen lagen im untersten zweistelligen Bereich, aber es war wenigstens trocken.
Schon um viertel vor neun stand das WarmUp auf dem Programm. Dabei weiß man natürlich nie, wer macht wirklich schon ernst, wer probiert noch was aus, wer will sein Auto tatsächlich nur warm fahren. Lokalmatador Adam Lacko blieb mit seinem Buggyra Freightliner als Einziger unter der 2:03er-Marke.
Als es dann eineinhalb Stunden später ins 2. Zeittraining ging, lugte die Sonne gelegentlich mal ganz zaghaft durch die Wolkendecke. Das sah dann zwar etwas freundlicher aus, wärmer wurde es aber dennoch nicht.
Den Maßstab setzte zunächst einmal tankpool24-Mercedes-Pilot Norbert Kiss mit 2:03,160, noch war der Ungar damit langsamer als Lacko im WarmUp. Titelverteidiger Jochen Hahn benötigte mit seinem Iveco mal gerade eine Hundertstel mehr, und auch nur eine Zehntel hinter dem Deutschen lag wiederum schon Lacko.
Im ganzen vorderen Bereich lag man ziemlich dicht beieinander. Der Abstand zu denen, die sich um die letzten Plätze der Top-Ten für die SuperPole rangelten, war aber schon relativ groß. Im sicheren Bewusstsein, sich so schon für die SuperPole qualifiziert zu haben, fuhren viele gleich nach der ersten schnellen Runde bereits wieder in die Boxengasse. Schließlich musste man mit den aufgezogenen Reifen ja noch die SuperPole und anschließend zwei komplette Renndistanzen absolvieren.
Schließlich qualifizierten sich neben den drei zuvor Genannten ein MAN-Quartett mit Antonio Albacete (ESP), Ryan Smith (GBR), Sascha Lenz und Steffi Halm (beide GER), sowie die beiden Tschechen David Vrsecky (Buggyra Freightliner) und Frankie Vojtisek (MAN) und als Zehnter der deutsche Iveco-Pilot Gerd Körber für die SuperPole.
Hier legte Lacko gleich mal 2:02,085 vor, Hahn brauchte auch nur zwei Zehntel mehr. Damit war Hahns gestrige Bestzeit jedoch noch nicht erreicht, also schien durchaus noch eine Steigerung möglich.
Nach einer „Cool-Down“-Runde drehten die Truckracer noch einmal richtig auf. Lacko schaffte es nicht mehr, sich zu steigern, Hahn hatte sogar eine ziemlich vermasselte Runde, und der Rest verbesserte sich – wenn überhaupt – nur ganz peripher, sodass sich an der Reihenfolge für die Startaufstellung dann auch nichts mehr änderte.
Hinter Polesetter Lacko und Hahn in der ersten Startreihe werden Albacete, Steffi Halm, Kiss, Smith, Vrsecky, Körber und Vojtisek ins erste Sonntagsrennen gehen.

Impressionen:

Der Sonntag in Most Teil 1 - Pole für Lokalmatador Lacko
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