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Der Samstag am Slovakiaring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss

Der Samstag am Slovakiaring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss

15. Juli 2017Slovakiaring - Bei ziemlich bedecktem Himmel und Temperaturen knapp unter 20 Grad begann der erste Renntag des 4. Laufs zur FIA European Truckracing Championship am Slovakiaring, nahe Bratislava. Während der gestrigen Freien Trainings pirschten sich die Truckracer erst einmal Kilometer für Kilometer an die Grenzen der den meisten Piloten komplett neuen Rennstrecke heran. Zudem ist der Slovakiaring mit knapp 6 Kilometern der längste je in der Championship gefahrene Kurs, rund 50 Prozent länger als das Gros der sonstigen Rennpisten. Auch daran musste man sich gewöhnen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von über 130 km/h zeigt nicht zuletzt wie hoch der Anteil der Highspeed-Passagen ist, in denen die Piloten ihre RaceTrucks mit der auf 160 km/h limitierten Höchstgeschwindigkeit über den Asphalt jagen.
Wie sich das auf den Zustand der Reifen auswirkt, wird sich im Laufe des Wochenendes zeigen.
Beim morgendlichen WarmUp bewies tankpool24-Pilot Norbert Kiss aus Ungarn einmal mehr, dass er mit seinem Mercedes den Takt vorgibt. Andererseits war ja natürlich auch nicht klar, inwieweit die Konkurrenz schon ihre Karten aufdeckten – ernster wurde es dann erst im Zeittraining.
Da gab es dann eine Aufwärmrunde, die nicht so wesentlich langsamer war, als schnelle Trainingsrunden. Allen war bewusst, Bummeln war nicht angebracht. Eigentlich hatte man in den 10 Minuten nur eine echte Chance für eine ganz schnelle Runde. Würde diese daneben gehen, musste man direkt nachlegen, ohne die eigentlich notwendige „Cool Down Lap“.
Mit 2:42,928 war Kiss auch in der Qualifikation der Top-Ten für die SuperPole der Schnellste, auch wenn damit sicherlich noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht war – im Freien Training war der Ungar schließlich schneller gewesen.
Doch die Konkurrenz hatte es sogar noch etwas ruhiger angehen lassen. Der Tscheche Adam Lacko lag mit seinem Buggyra Freightliner knapp eine halbe Sekunde dahinter, dann wurde es jedoch sehr eng. Iveco-Pilot Jochen Hahn (GER) brauchte nur 5 Hundertstel mehr und gerade mal weitere 5 Hundertstel lag der Spanier Antonio Albacete mit seinem MAN hinter Hahn.
Die Deutsche Steffi Halm (MAN), Freightliner-Pilot David Vrsecky (CZE), ein deutsches Trio mit Gerd Körber (Iveco), Sascha Lenz (MAN) und André Kursim (Mercedes) sowie der Portugiese José Rodrigues (MAN) vervollständigten die Top-Ten für die SuperPole.
Hier zeigte Kiss erneut, dass an ihm kein Weg vorbei geht. Mit 2:42,770 fuhr er einmal mehr die schnellste Runde und auf die Pole. Rund eine halbe Sekunde dahinter lag ein Verfolgerquartett mit Albacete, Lacko, Hahn und Steffi Halm ganz, ganz dicht beieinander. Den Spanier und den Tschechen trennte mal gerade eine Tausendstel, Hahn und Steffi Halm lagen rund 11 bzw. 17 Hundertstel hinter Albacete.
Die weitere Startreihenfolge lautete Vrsecky, Lenz, Körber, Kursim und José Rodrigues.

Impressionen:

Der Samstag am Slovakiaring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss
Der Samstag am Slovakiaring Teil 1 - Pole für Norbert Kiss
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