Sonntag, 28.05.2017 | Deutsch | English
Der Sonntag in Spielberg Teil 1 – Pole für Steffi Halm

Der Sonntag in Spielberg Teil 1 – Pole für Steffi Halm

14. Mai 2017Spielberg - Der zweite Renntag des 1. Laufs zur FIA European Truck Racing Championship auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg begann mit strahlendem Sonnenschein bei leicht bewölktem Himmel. So etwas hatten sich die Truckracer – zumindest die meisten – auch schon für den Freitagabend gewünscht, als das zweite Freie Training wegen der wolkenbruchartigen Regenfälle gar nicht mehr gestartet werden konnte.
Beim frühmorgendlichen WarmUp fielen denn auch die Bestzeiten gleich reihenweise, und das mit gebrauchten Reifen.
Schnellster war Iveco-Pilot Jochen Hahn (GER) mit 1:04,609, doch auch der ungarische tankpool24-Pilot Norbert Kiss (Mercedes), der Tscheche Adam Lacko (Buggyra Freightliner) und MAN-Pilot Antonio Albacete (ESP) blieben unter der magischen 1:05-Minuten-Grenze.
Überhaupt lagen die Trucks ungemein dicht beieinander, die elf schnellsten trennte gerade mal eine Sekunde.
Hatte im WarmUp noch das Establishment der letzten Jahre den Takt vorgegeben, zeigte der gestrige Überraschungssieger José Rodrigues (PRT) im 2.Zeittraining, dass sein Vortagserfolg wohl keine Eintagsfliege war. Kurz vor Schluss entriss er Titelverteidiger Hahn noch die Führung. Die restlichen Top-Ten-Plätze für die SuperPole gingen an MAN-Pilotin Steffi Halm, ihrem deutschen Landsmann André Kursim (Mercedes), Albacete, Lacko, Kiss, Iveco-Pilot Gerd Körber (GER), sowie den Engländer Ryan Smith und den Deutschen Sascha Lenz (beide MAN).
Ganz bitter war es für Lokalmatador Markus Altenstrasser (Iveco), der nur 6 Zehntel langsamer war als der Spitzenreiter, es aber dennoch als Elfter nicht mehr in die SuperPole schaffte.
Hier wurden dann aber auch die Karten gleich komplett neu gemischt. Allerdings lagen die Trucks erneut so eng beieinander, dass schon die kleinste Unachtsamkeit ein paar Plätze kosten konnte. So belegte denn auch zunächst einmal das erfahrene Establishment wieder die Top-Positionen, bis sich kurz vor Schluss Steffi Halm mit 1:05,000 an die Spitze setzte. Doch direkt anschließend fuhr Lacko mit 1:04,848 die – vermeintliche – Bestzeit.
Die Poleposition des Tschechen wurde schon von seinem Team gefeiert, als die kalte Dusche über Buggyra niederprasselte. Wegen Overspeed wurden alle Zeiten Lackos gestrichen, die Pole hatte nun Steffi Halm.
Die weiteren Startplätze belegten Hahn, Kiss, Albacete, Körber, José Rodrigues, Lenz, Kursim, Smith und eben Lacko, dem nur noch der 10.Startplatz blieb.

Impressionen:

Der Sonntag in Spielberg Teil 1 – Pole für Steffi Halm
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